KSV Musberg verliert Krimi gegen WKG Weitenau-Wieslet knapp mit 12:13
Der KSV Musberg hat am Samstagabend einen emotionalen Ringkampf erlebt, der an Spannung kaum zu überbieten war. In der gut gefüllten Sporthalle spürte man von Beginn an, dass dieser Kampf wichtig war – nicht nur für die Tabelle, sondern auch für die Moral der Mannschaft. Am Ende reichte es trotz großer Leidenschaft und starker Einzelleistungen nicht ganz: Die WKG Weitenau-Wieslet entführte beim 12:13 beide Punkte aus Musberg. Die Tabellenplätze blieben zwar unverändert, doch die Partie hinterließ Eindruck.
Den Auftakt machte Giuliano Perri (57 kg GR), der gegen den blitzschnell agierenden Jonas Vogt ins Hintertreffen geriet und den Kampf früh durch technische Überlegenheit verlor. Doch der KSV antwortete sofort: Schwergewichtler Andre Timofeev (130 kg FR) kämpfte konzentriert, blieb nervenstark und holte mit einem verdienten 6:1-Sieg wichtige Punkte.
Elias Nikzad (61 kg FR) ließ anschließend die Halle beben. Mit einer furiosen Aktion nach der anderen gewann er schon nach einer Minute mit 16:0 – ein Ausrufezeichen des Abends. Auch Malte Ziegler (98 kg GR) zeigte großen Kampfgeist. In einem zähen Duell drehte er in der zweiten Hälfte auf und holte einen wichtigen 5:3-Punktsieg.
Doch Weitenau-Wieslet blieb dran. Asis Isaev (66 kg GR) musste sich trotz guter Momente geschlagen geben. Zur Pause stand es 7:7 – alles offen.
Nach der Pause erwischte der KSV einen Rückschlag: André Gilbert Graßl (86 kg FR) geriet gegen den starken Kronenberger in einen frühen Griffwirbel und verlor durch technische Überlegenheit. Die Halle wurde ruhiger – aber nicht für lange.
Im 80-kg-Duell zeigte Stefan Stäbler (GR) großen Willen, musste sich jedoch 1:4 geschlagen geben. Dann kam die starke Schlussphase der Musberger: André Ehrmann (75A GR) dominierte seinen Gegner klar mit 8:0, und Stefan-Ionut Coman (75B FR) brachte Musberg mit einem souveränen 4:0-Sieg wieder heran. Doch am Ende fehlte ein einziger Mannschaftspunkt.
Trotz der knappen Niederlage zeigte der KSV Musberg starke Moral. Der vierte Tabellenplatz bleibt gefestigt – und mit dieser kämpferischen Leistung kann die Mannschaft optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken.


